| 4. Tag (Chicanná - Campeche) Heute machten wir uns auf eine ca. 300 km lange Strecke aus unserem Urwaldhotel auf in Richtung Campeche, der Landeshauptstadt der gleichnamigen Provinz. Zunächst allerdings stellten wir fest, dass unser Hotel in Chicanná kein Telefon besaß, nicht einmal an der Rezeption. Zum Telefonieren (mit dem Handy) musste man auf einen Turm steigen um überhaupt Empfang zu bekommen. Uns störte das nicht weiter, aber das japanische Pärchen, das eine Rundreise mit dem Taxi machte, hatte zwar am Vortag kein Problem das Hotel zu erreichen, allerdings war das Problem an diesem Morgen ein Taxi zu bekommen. So nahmen wir sie ein Stückchen mit nach Xpuhil. Hierzu mussten wir etwa 15 km die Strecke vom Vortag zurückfahren, was allerdings kein Problem war, da wir ohnehin die Ausgrabungsstätten von Bekan, die wie Xpuhil und Chicanná in der Riu Bec Region liegen, besuchen wollten und zu diesem Zweck ohnehin zuerst in diese Richtung mussten. Unsere japanischen Freunde lieferten wir daraufhin an einem Taxistand in Xpuhil ab und, wie üblich bei Japanern, war erst einmal eine Fotosession angesagt. Hier wurden dann Jessica und Frank zusammen mit den Japanern von einem mexikanischen Taxifahrer fotografiert, was sich mit der japanischen Kamera unserer Mitfahrer wohl etwas schwer gestaltete und den Taxifahrer, zur Belustigung seiner Kollegen, vor einige Schwierigkeiten stellte. Daraufhin fuhren wir drei dann weiter nach Bekan. Auch hier mussten wir uns, wie Tags zuvor in Kohunlich, in eine Besucherliste eintragen. Und wen fanden wir da auf der Liste? Eben genau die beiden Japaner, die wir gerade mitgenommen hatten. Diese hatten nur 24 Stunden zuvor Bekan besucht und seit dem war auch kein anderer Besucher mehr dort gewesen. Natürlich kam auch keiner während wir uns auf der Anlage aufhielten. So konnten wir für uns alleine alles genau erkunden. Während der Frank mich auf die Pyramide hoch schleppte, gab Jessica etwas unterhalb des obersten Plateaus auf. War ganz schön steil und vor allem ganz schön hoch. Von dort oben hatte man aber einen super Blick über die gesamte Anlage und die Umgebung. Es wirkte schon fast irreal wie die Gebäudereste in der Landschaft standen. Eine tolle Leistung der Mayas und wirklich beeindruckend. Schön war auch, dass man wirklich alles erkunden konnte, in die noch vorhandenen Räume hineingehen konnte und somit der Besuch zu einem Erlebnis wurde. |
|