Da auch ein kleiner Koalabauch einmal Hunger bekommt, versuchten wir in Chetumal etwas Essbares zu finden. Wir mussten allerdings zu unserer Enttäuschung feststellen, dass sämtliche Restaurants an der voll erschlossenen Strandpromenade geschlossen hatten, so dass wir mit leeren Mägen wieder abzogen und unseren Weg in Richtung Chicanná fortsetzten.

Ca. 40 - 50 km von Chetumal entfernt liegt die Ausgrabungsstätte von Kohunlich. Diese zeichnet sich durch eine außergewöhnliche Vegetation aus Cohune Palmen und den Maskentempeln mit meterhohen Stuckmasken des Sonnengottes aus. Vorallem die Vegetation sollten wir noch zu spüren bekommen. Als wir dort ankamen stellten wir fest, dass diese Stätte ganz anders ist als das touristisch überlaufene Tulum. Wir waren plötzlich ganz alleine auf der Anlage. Anscheinend hatten aber auch die Mücken einen ganzen Tag auf diesen Besuch der Touris aus Alemania gewartet. Für sie gab es heute ein Festessen! Dies war das letzte Mal, dass wir unvorbereitet ohne Autan - vielen Dank an Bayer - eine Mayastätte besucht haben.

Hier war aber auch beeindruckend, wie gepflegt die Anlage aussah, obwohl hier wirklich nicht viele Menschen hinkamen. Dies konnte man an der Liste sehen, in die man sich am Eingang eintragen musste.

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