7. Tag (Merida - Valladolid)

Diese Strecke ist ca. 130 km lang und führt an der wohl bekanntesten Mayastätte - Chichén Itzá vorbei, die wir natürlich auch noch besuchen wollten. Was ist schon ein Yucatán-Urlaub ohne an der weltberühmten Pyramide gewesen zu sein? Zunächst allerdings machten wir noch ein weiteres Erlebnis. Hier, am vorletzten Tag, machten wir die Erfahrung, dass nicht alle Mexikaner so freundlich und ehrlich sind, wie wir das in den vergangenen Tagen erfahren durften. Wir wurden zum ersten Mal beim Tanken beschissen und zahlten ca. 70 Pesos zu viel. Diese ist zwar kein Betrag, der uns jetzt arm gemacht hätte, aber ärgerlich war es doch. Daraus lernte der Frank aber und nahm sich vor in Zukunft die Tankuhr keinen Moment mehr aus den Augen zu lassen.

Wir fuhren also etwas enttäuscht weiter und erreichten schließlich Chichén Itzá. Chichén Itzá, "das Wassermaul der Itzaes", ist durch und durch auf Tourismus eingestellt. Schon am Eingang bekommt man durch die vielen Souvenierhändler, die sich auch durch die ganze Anlage durchziehen, ein Gefühl davon wie kommerzialisiert diese Anlage ist. Zudem bewegen sich dort ganze Horden von hauptsächlich Amerikanern über die Anlage, die dann in ihrer bekannten Lautstärke auf sich aufmerksam machen. Dennoch war die Anlage sehr beeindruckend und vor allem das Wissen der Mayas, das in den Gebäuden zum Ausdruck kommt, ist schon sehr erstaunlich.

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