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Nachdem wir eingecheckt hatten, überkam uns ein Hungergefühl. Wir entschieden
uns die ca. 30 km nach Progreso zu fahren. Dies ist sozusagen der Badeort
der Bewohner von Merida, auch am Golf von Mexiko gelegen. Hier gibt es,
im Gegensatz zu Campeche, einen schönen, weitläufigen und langen Sandstrand
und Wasser, das zum Baden einlud. An der Strandpromenade gibt es diverse Restaurants, die neben der typischen mexikanischen Kost, auch zahlreiche Fischgerichte anbieten. Sehr zu empfehlen waren die Tintenfische in Knoblauch und die Krabben, die Jessica und Frank aßen. Man sollte sich allerdings ein Restaurant aussuchen, in denen einheimische sitzen und einigermaßen etwas los ist. Wir haben die Erfahrung gemacht, dass man damit eigentlich immer ganz gut fährt, denn es gibt auch genügend Schuppen, in denen gar nichts los ist. So gegen 16 Uhr fuhren wir dann wieder zurück in Richtung Merida. Über Merida, das ja etwas im Landesinneren liegt, hatte sich ein Gewitter zusammengebraut. Dieses sollte uns auch noch den ganzen Abend begleiten, so dass unsere Stadtbesichtigung regelrecht ins Wasser fiel. Nebenbei bemerkt war dies aber auch der einzige Abend unseres zweiwöchigen Urlaubs, an dem man wegen Regen und Gewitter nichts Großartiges unternehmen konnte. Regen und Gewitter gab es zwar nahezu jeden Tag, aber meistens hatten diese sich so nach einer Stunde abgeregnet.
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