|
Danach machten wir uns auf den Weg nach Merida. In unserem Reiseführer
wurde uns empfohlen unterwegs eine Hacienda aus der Sisal-Zeit anzusehen. Diese Hacienden sind zu Zeiten des Sisal-Booms entstanden, aber mit Abklingen der Sisalnachfrage mehr und mehr verkommen. Heute ist man wieder dabei diese zu restaurieren und entweder in Museen oder Hotels umzubauen und die goldenen Zeiten wieder aufleben zu lassen. Wir entschieden uns also die empfohlene Hacienda aufzusuchen. Dort angekommen konnten wir allerdings nicht nachvollziehen, weshalb diese uns empfohlen wurde. Irgendwie machte das auf uns einen etwas abschreckenden Eindruck. Runtergekommen, kein wirklich erkennbarer Eingang, einfach zum wieder wegfahren. Genau das taten wir auch. Da der Frank aber unbedingt seine Hacienda besichtigen wollte, fuhr er noch mal einmal einige Kilometer zurück und so bekam er dann auch noch seine Besichtigung. Hier waren noch einige Handwerker, die Kleinigkeiten und Krims-Krams herstellten, etwas Sisalanbau und ein kleines Museum zur Geschichte der Farmen. Danach setzten wir unseren Weg nach Merida fort. In Merida suchten wir zunächst unser Hotel, das Hotel el Castellano, calle 57 no 513, entre 62 y 64, Centro, 97000 Mérida, Yucatán. Merida ist verkehrstechnisch sehr einfach. Die Straßen sind nummeriert. Die geraden Straßen gehen in die eine Richtung und die Ungeraden im 90 Grad Winkel dazu in die andere. So war es ein Kinderspiel das Hotel zu finden.
|
|