Autofahren Hm, ich möchte da Niemanden auf die Füsse treten, da ich gehört habe, dass es tatsächlich auch so etwas wie einen Führerschein in Mexiko gibt, aber man muss schon ehrlich sagen, dass dies schon ein kleines Abenteuer ist.

Die meisten Autos scheinen regelrecht auseinander zufallen, aber sie fahren halt noch irgendwie. Schnelles Anfahren ist in Mexiko wohl gänzlich unbekannt, was insbesondere in den Kreisverkehren oft zu einem kleinen Chaos führt. Fahrbahnmarkierungen gibt es auch oft erst gar nicht und plötzlich eröffnet jemand halt mal eine dritte Spur.

Vor Ortschaften und in Städten gibt es viele sog. Topes. Das sind kleine Erdhügel, die den Autofahrer dazu bringen sollen abzubremsen und nicht so schnell zu fahren. Diese Topes werden oft angekündigt, aber halt nicht immer. Aber ich kann sagen, dass unser mexikanisches Auto den ein oder anderen übersehenen Erdhügel gut überstanden hat und mir dadurch auch klar wurde, warum das Auto mit nur 38.000 gefahrenen Kilometern so mitgenommen aussah. Jedes deutsche Auto hätte wohl längst einen Achsbruch erlitten!

Gewöhnen muss man sich auch an die Ampeln, die auf der gegenüberliegenden Kreuzungsseite aufgebaut sind. Da muss man schnell erkennen, wo denn die Kreuzung überhaupt anfängt und wo man jetzt halten soll, denn Haltelinien gibt es auch nicht. Ein blinkendes Grün weist einen darauf hin, dass die Ampel gleich auf rot umschaltet.

Also, einfach schön vorsichtig fahren insbesondere auch wegen der vielen wilden Hunde und all der anderen Tiere (insbesondere Leguane), die plötzlich unverhofft auf der Strasse stehen.

Wasser Das Wasser in Mexiko ist stark chemisch behandelt und nicht zum Trinken geeignet. Es riecht auch schon so, wenn man den Wasserhahn laufen lässt. Viele Hotels stellen Wasserflaschen ins Badezimmer zum Zähneputzen etc. Die sollte man auch benutzen, denn sonst bekommt man schnell dezente Magenprobleme…

< zurückweiter >