Gegen Mittag suchten wir dann erst einmal unser Hotel auf. Riviera del Sol, 1a. Avenida Norte y Calle 30 Norte, Playa del Carmen, ein nettes kleines, familiäres Hotel, nicht weit vom Strand entfernt. Da wir allerdings nicht nur zum Baden da waren, dafür war ja die zweite Urlaubswoche ausschließlich vorgesehen, entschlossen wir uns, nachdem wir unser Gepäck im Hotel abgeladen hatten, auch an diesem Tag noch ein kulturelles Event einzubeziehen. Wir fuhren die ca. 70 km nach Tulum, der bekannten Hafenstadt der Mayas, um unsere erste Mayastätte zu besichtigen. Einen tollen Platz den die Mayas sich damals ausgesucht haben um ihre Hafenstadt zu bauen. Beeindruckend hier sind nicht nur die Bauten sondern auch der Blick auf das karibische Meer.

Dort machte ich dann auch zunächst einmal Bekanntschaft mit den Leguanen, die dort überall auf dem Gelände herumliefen und scheinbar auch jede Hemmung vor Koalas (und Menschen) verloren haben. Natürlich schaute ich mir auch ausgiebig die Ruinen an. Leider konnte man aber nicht auf die Überreste hinaufklettern, die waren alle abgesperrt. Ist auch verständlich bei den Menschenmengen, die zu dieser Zeit das Gelände bevölkerten.

Etwas dumm war auch, dass wir ausgerechnet am frühen Nachmittag dort waren als die Sonne am intensivsten war. Das brannte ganz schön auf dem Pelz und daraus sollten wir für die Zukunft lernen.

Danach ging es wieder zurück nach Playa del Carmen. Dort angekommen zog es uns noch mal an den wunderbaren Strand wo wir uns im Meer etwas abkühlten und der Frank sich erst einmal ein kaltes XX Lager kommen ließ.

Am Abend machten wir uns auf zur 5th Avenida. Das ist die "Hauptstraße" von Playa del Carmen, eine reine Fußgängerzone mit Geschäften aller Art, unausgelasteten Restaurants (vielleicht lag es auch einfach an der Jahreszeit) und dem üblichen Touri-Krims-Krams.

Eines mussten wir hier feststellen: Mit den Händlern handeln scheint auf dieser Straße vergebens zu sein. Ob das wohl an den Amis liegt, die für jeden Mist jeden Preis bezahlen? Auf jeden Fall gilt diese Erkenntnis nicht für ganz Mexiko, denn später sollten wir noch andere Erfahrungen machen. Auch hier fanden wir ein nettes Restaurant in der ersten Etage gelegen, wo wir bei Live-Musik den Rest des Abends genießen konnten.

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