| Nachdem wir dann aus der Anlage raus
waren und uns einen obligatorischen Sombrero gekauft haben, machten wir
uns auf den weiteren Weg. Da Jessica noch unbedingt ihre Höhle sehen wollte,
hielten wir in Balankanche an. Hier gibt es ebenfalls Führungen zu bestimmten
Zeiten. Da aber ohnehin wieder keiner da war, bekamen wir unsere Privatführung.
Wir freuten uns auf etwas Abkühlung in einer schönen Höhle. Dies konnte
ja nicht verkehrt sein. Kaum in die Höhle eingestiegen, merkten wir aber,
dass es mit der Abkühlung weit her war. Dies war wohl die heißeste Höhle,
die wir je betreten hatten und nach wenigen Minuten waren wir Nass geschwitzt. Balankanche wurde erst 1959 entdeckt. Im Zentrum steht eine enorme Stalaktite, die mit dem Boden verbunden ist und an einen Baumstamm erinnert, zu dessen Füssen eine Unzahl von zeremoniellen Opfergaben von großem Wert lagen. Die Höhle war eine wichtige Anbetungsstätte der Mayas. Der Besucher bekommt heute die Fundobjekte auf den Originalplätzen zu sehen, genau so, wie sie vorgefunden wurden. Neben den Fundobjekten gibt es in der Höhle aber auch noch eine ganze Reihe von Fledermäusen über die sich Jessica besonders gefreut hat :-).
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