| RUNDREISE
vom 27.08. - 03.09.2006 1. Tag (Düsseldorf - Cancun) Am Sonntag, den 27.08.2006 flog ich mit meinen beiden Begleitern von Düsseldorf über München nach Cancun. War ganz schön eng in dieser LTU-Maschine, in der Touri-Klasse. Aber zum Glück war die Maschine nur halb voll. Somit konnten wir uns schön bequem in die Mittelreihe setzen. Da ich eh nicht so groß bin, machte mir das keine Probleme, aber meine beiden Mitreisenden, die hatten es jetzt schon sehr viel bequemer, denn die konnten sich etwas besser hinsetzen und die Beine ausstecken. Nach ca. 15 Stunden im Flugzeug (wie gesagt, wir mussten ja noch im bayrischen Ausland Halt machen) stiegen wir gegen 13.20 Uhr in Cancun aus. Wegen des Zeitunterschieds (7 Stunden) war es immer noch der 27.08.2006. Nach den ganzen Formalien und Gepäckabholung ging es dann zu unserer Autovermietung (Alamo Car), wo wir unseren Wagen für die Rundreise abholen konnten. Hier bekam ich das erste mal mit, was es heißt in Mexiko zu sein, vielmehr meine weibliche Begleitung, die sofort einen Heiratsantrag bekommen hat. Den hat sie aber dankend abgelehnt! Als wir dann unser Auto hatten, einen Chevy Monza, fragte ich mich, wie der uns eine Woche durch Mexiko fahren sollte und wann wir wohl das erste Mal die Pannenhilfe anrufen müssten. Ich sollte mich aber in dem Wagen getäuscht haben, er war besser als er aussah. Wir fuhren also am Flughafen los und das Abenteuer begann. Wo lang fahren? In welche Richtung? Plötzlich war Cancun in zwei Richtungen angezeigt und hinter und neben uns fuhren die Mexikaner wie wild herum. Wir entschieden uns also für eine Richtung, natürlich war es die Falsche, auf jeden Fall aber bekamen wir dadurch die Hotel-Zone von Cancun zu sehen. Ist wohl eher der Ballermann der Amis, ein Hotelkomplex am anderen und dahinter die auch in Deutschland bekannten Fast-Food Ketten oder die Feiertempel a la Arenal. In Cancun (ca. 800.000 Einwohner) angekommen, machten unserem Fahrer, dem armen Frank, ein wenig die ungeordneten Straßenführungen zu schaffen. Fahrbahnmarkierungen? Was ist das? Was sollen diese blöden Hügel auf der Straße und vor allem wo zum Teufel hält man denn hier an den Kreuzungen an? Vor der Ampel? Bloß nicht, dann steht man nämlich mitten in der Kreuzung. Es dauerte ein wenig bis er sich an diese Verkehrsverhältnisse gewöhnt hatte, aber in den nächsten Tagen sollte er es schon ganz gut hinbekommen. |
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